Ananastomate

Tomate Ananas

Die Ananastomate gilbt unter Kennern als ein absoluter Favorit und Geheimtipp der Fleischtomaten und dass auch aus guten Grund. Die riesigen bis zu 800 g schweren, wunderschönen Früchte sehen nicht nur spektakulär aus, sondern schmecken dazu auch noch unglaublich gut.

Ursprünglich stammt diese Sorte aus den USA, ist jedoch mittlerweile weltweit verbreitet.

Die Pflanze wird in der Regel zwischen 1,6 bis 2,0 Meter hoch und trägt an jedem Trieb Früchte. Um den Ertrag zu steigern und die Reifung der Tomaten zu beschleunigen empfiehlt es sich jedoch die Pflanzen eintriebig zu ziehen. Dies wird ganz einfach dadurch erreicht, dass alle Geiztriebe entfernt werden, bevor sie Blüten bilden.

Die Früchte werden von einer recht weichen Fruchthaut umschlossen, welche sehr leicht platzt. Jedoch verschließen sich die Risse in der Regel recht schnell von selbst und haben keinen Einfluss auf den Geschmack.

Wie bereits erwähnt sind die Früchte der Ananastomate sehr schön anzuschauen. Bereits am Strauch sorgt ihre leuchtende Färbung dafür, dass einem das Wasser im Mund zusammenläuft. Die Früchte sind eher flach und sehr unterschiedlich gerippt. Generell variiert die Form der einzelnen Früchte recht stark. Aber der wahre Hingucker, ist das Innere der Tomate, denn auch ihr Fruchtfleisch ist kräftig orange und sehr saftig. Da die Ananastomate nur sehr wenig Kernmasse hat, ist der Anteil an Fruchtfleisch entsprechend hoch.

Merkmale der Ananastomate

SorteFleischtomate, Stabtomate
Geschmacksehr süß aromatisch Geschmack
Fruchtfarbedunkle gelb bis orange
Fruchtformflach rund, leicht bis stark gerippt
Fruchtgröße5 – 15 cm
Fruchtgewichtca. 800 g
Reifezeit70 – 80 Tage
Reifezuordnungspät reifend
Ertragmittel bis hoch
Wuchshöhezwischen 160 – 200 cm
Freiland geeignetAnanastomate 1
Gewächshaus geeignetAnanastomate 1
Kübel / Balkon geeignetAnanastomate 3
HerkunftUSA

Verarbeitung und Lagerung

Da die Ananastomate zur Familie der Fleischtomaten zählt und sowohl ihr Fruchtfleisch als auch ihre Schale sehr weich sind, gestaltet sich die Lagerung dieser Tomatensorte recht schwierig. Ein paar Tage kühl gelagert sind für reife Früchte kein Problem. Allerdings sollten die Tomaten spätestens eine Woche nach der Ernte verarbeitet oder verbraucht sein. Etwas anders verhält es sich, wenn die Früchte leicht unreif geerntet und zum Nachreifen gelagert werden. Dadurch kann sich die Lagerzeit auf ungefähr zwei Wochen verlängert werden. Zu beachten ist jedoch, dass die Tomaten möglichst reif geerntet werden sollten, damit sich der Geschmack vollständig entwickeln kann.

Bei der Verarbeitung sieht die Sache schon wieder ein wenig anders aus, denn die Ananastomate lässt sich hervorragend verarbeiten und haltbar machen. Durch ihren intensiv aromatischen und süßen Geschmack eignet sie sich besonders um in Kombination mit anderen Tomatensorten, zur Herstellung von Soßen, Salsa und Relish. Diese können dann durch Einkochen für eine lange Zeit haltbar gemacht werden.

Eine andere Art der Haltbarmachung ist das Trocknen oder Dörren. Hierfür werden die Tomaten einfach in ca. fingerbreite Scheiben geschnitten und langsam getrocknet. Die so gedörrten Tomatenscheiben sind nicht nur besonders geschmackvoll, sondern auch ein richtiger Hingucker wenn sie in einem dekorativen Glas gelagert werden.

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